Lexikon der Argumente

Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]


Inhaltliche Beanstandungen

Tabelle
Begriffe
Versus
Lager
Thesen I
Thesen II

Begriff/Autor  

Was ist falsch?
Seitenangabe
Übrige Metadaten
Übersetzung
Excerpt, Inhalt
Sonstiges

Richtig: Jahr / Ort / Seite
/ /

Richtigstellung
(max 500 Zeichen)

Einsender*
oder User-ID

Ihre E-Mail Adresse*

Captcha Code-Check*
Captcha Code
 
Bitte Captcha Code hier eingeben

 
Code schlecht lesbar? Dann anderen Text erzeugen.

Beanstandungen werden
nicht veröffentlicht.

 


 
I 4
Konservativität/Field: umfaßt einige Merkmale notwendiger Wahrheit, ohne Wahrheit überhaupt zu involvieren - ((s) > Wahrheitserhalt, Wahrheitstransfer.)
I 44
Def Konservativität/Mathematik/Field: bedeutet, daß jede intern konsistente Kombination von nominalistischen Aussagen auch konsistent mit der Mathematik ist. - Wenn wir dann zusätzlich zeigen können, daß Mathematik nicht unverzichtbar ist, haben wir keinen Grund mehr, an mathematische Entitäten zu glauben.
I 58
Def konservativ/Konservativität/Theorie/Mathematik/Field: ist eine mathematische Theorie, die konsistent mit jeder intern konsistenten physikalischen Theorie ist. - Das ist äquivalent zu: eine mathematische Theorie ist konservativ gdw. für jede Behauptung A über die physikalische Welt und jedes Korpus N solcher Behauptungen, folgt A nicht aus N+M, wenn es nicht aus N allein folgt. - ((s) Eine mathematische Theorie fügt einer physikalischen nichts hinzu.) - M: mathematische Theorie - N: nominalistische physikalische Theorie. - Def Anti-Realismus/Field: (neu): eine interessante mathematische Theorie muß konservativ sein, aber sie muß nicht wahr sein. - Konservative Theorie: 1. Sie erleichtert Inferenzen - 2. Sie kann wesentlich in den Prämissen der physikalischen Theorien vorkommen.
I 59
Pointe: Konservativität: notwendige Wahrheit ohne Wahrheit simpliciter. - (d.h. Sie hat die Eigenschaften einer notwendig wahren Theorie ohne daß die Entitäten existieren.) - Anders als Mathematik: Wissenschaft ist nicht konservativ. - Diese muß auch nicht-triviale nominalistische Konsequenzen haben.
I 61
Wahrheit impliziert nicht Konservativität und auch nicht umgekehrt. - I 63 daß Mathematik nie zu einem Irrtum führt, zeigt, daß sie konservativ ist, nicht, daß sie wahr ist - aus Konservativität folgt, daß Aussagen mit physikalischen Objekten material äquivalent zu Aussagen der Standardmathematik sind. - Pointe. diese müssen nicht denselben Wahrheitswert haben!
I 75
Konservativität: kann erklären was folgt, aber nicht, was nicht folgt.
I 59
Mathematik/Wahrheit/Field: These: gute Mathematik ist nicht nur wahr, sondern notwendig wahr - Pointe: Konservativität: notwendige Wahrheit ohne Wahrheit simpliciter.
I 159
Konservative Erweiterung gilt nicht für die Ontologie.
III XI
Def konservativ/Wissenschaft/Field: jede Inferenz aus nominalistischen Prämissen auf eine nominalistische Konklusion, die mit Hilfe von Mathematik gemacht werden kann, kann auch ohne sie gemacht werden - bei theoretischen Entitäten gibt es anders als bei den mathematischen Entitäten kein Konservativitäts-Prinzip - d.h. Schlüsse, die mit Annahme von theoretischen Entitäten gemacht werden, können nicht ohne sie gemacht werden.

Hinweis: Liebe User, bitte unterscheiden Sie zwischen Korrektur und neuem Beitrag. Wenn alles falsch sein soll, sogar die Seitenzahl und der Autor, handelt es sich vielleicht einfach um eine andere Meinung.
Die Beanstandung wird dem Einsender des ursprünglichen Beitrags zur Stellungsnahme zugeschickt, bevor die Änderung übernommen wird.