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@misc{Lexikon der Argumente, title = {Quotation from: Lexikon der Argumente – Begriffe - Ed. Martin Schulz, 21 Jul 2018}, author = {Kripke,Saul A.}, subject = {Definitionen}, note = {EMD II 342 Definition/Kripke: "großes Fundamentalprinzip": D. müssen in einer schon verstandenen Sprache formuliert werden - dann gibt es wenig Raum für alternative Interpretationen einer Metasprache (selbst wenn syntaktische und semantische Struktur verschieden interpretiert werden können). - (>Löwenheim) EMD II 390 implizite Definition/Kripke: durch Regel - sonst in endlichen Systemen keine Allaussagen durch (unendliche) Instanzen ableitbar EMD II 392 Definition/Kripke: keine induktive Definition ist möglich, wenn sie nicht mit einer allgemeinen Charakterisierung des atomaren (Grund-) Falles beginnt EMD II 393 direkte Definition: nicht rekursiv - rekursive Definition: indirekt, bei Tarski Definition der Wahrheit via rekursive Definition der Erfüllung - Frage: hätte er Wahrheit auch direkt definieren können? Wenn ja, wäre dann Erfüllung definierbar in Begriffen von Wahrheit? II 399 implizite Definition: hängt von Axiomen ab. Diese implizieren (z.B) Wahrheit implizit in dem Sinn, dass Wahrheit die einzige Interpretation des Prädikats T(x) ist, die alle Axiome wahr macht - explizite Definition: hängt nicht von Axiomen ab, sondern von Ausdruckskraft der Sprache ( nicht der Theorie) - Sat1(x,y) ist explizit definierbar in Begriffen von T(x) - explizite Definition durch Einführen einer neuen Variablen (II 402) - - - Krikpke I 66f Definition/Referenz/Urmeter/Kripke: er benutzt aber diese Definition nicht dazu, die Bedeutung anzugeben, sondern dazu, die Referenz festzulegen. Da ist eine bestimmte Länge, die er bezeichnen möchte. Er bezeichnet sie durch eine akzidentelle Eigenschaft. Jemand anders mag in dieselbe Referenz durch eine andere akzidentelle Eigenschaft bezeichnen. Er kann auf jeden Fall immer noch sagen: wenn Wärme im Spiel gewesen wäre hätte sich die Länge geändert. Starr: Meter - nicht starr: Länge von S zum Zeitpunkt t. I 136f Die "Definition" sagt nicht, dass die beiden Ausdrücke synonym seien, sondern dass wir die Referenz des Ausdrucks "ein Meter" durch die Festsetzung bestimmt haben, dass er ein starrer Bezeichnungsausdruck sein soll, der faktisch die Länge S hat. Also keine notwendige Wahrheit! Wir müssen unterscheiden zwischen Definitionen, die eine Referenz festlegen, und Definitionen, die ein Synonym angeben. Definition: nicht notwendig: Bsp Tiger: große, fleichfressende,vierfüssige Katze usw. Nehmen Sie an, jemand sagt "das ist die Bedeutung von Tiger im Deutschen". ZiffVs: das ist falsch. Bsp ein Tiger mit drei Beinen ist kein Widerspruch in sich. I 153 Im Falle von Eigennamen kann die Referenz auf verschiedene Weise festgelegt werden. Festlegung der Referenz: A priori (kontingent) - nicht synonym. Bedeutung: analytisch (notwendig) Definition: legt Referenz fest und drückt a priori Wahrheit aus.}, note = {S.A. Kripke I Kripke Name und Notwendigkeit Frankfurt/M, 1981 II Sprecher-Referenz und semantische Referenz aus Wolf, Eigennamen, Frankfurt 1993 ebenfalls Sigle II: Substitutionale Quantifikation aus Evans/McDowell, Truth and Meaning, Oxford 1977; siehe auch Bedeutungstheorie EMD II G. Evans/J. McDowell Truth and Meaning Oxford 1977 Ev I G. Evans The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989 }, file = {http://philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/details.php?id=211720} url = {http://philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/details.php?id=211720} }