@misc{Lexikon der Argumente, title = {Quotation from: Lexikon der Argumente – Begriffe - Ed. Martin Schulz, 29 Mar 2024}, author = {Hintikka,Jaakko}, subject = {Bereiche}, note = {II 98 Individuenbereich/Mögliche Welten/Montague/Hintikka: These: Montague nimmt einen konstanten Individuenbereich an. >Mögliche Welten. HintikkaVsMontague: Gerade das führt zu Problemen, insbesondere in Glaubenskontexten. Individuum/Montague: Individuen sind der Bereich der Funktionen, die als Sinn eines singulären Terms funktionieren. >Singuläre Termini. Glaubenskontext/opaker Kontext/Glauben/propositionale Einstellungen/HintikkaVsMontague: Problem: Montague widmet Kontexten mit propositionalen Einstellungen (Einstellungskontexten) keine gesonderte Behandlung, Bsp „wissen wer“, Bsp „sich erinnern wo“, Bsp „sehen was“. Das ist ein Mangel, weil Montague sein Interesse an propositionalen Einstellungen zugestanden hatte. >Propositionale Einstellungen. II 176 Bereich/Variable/Individuenvariablen/Quantifikation/Hintikka: Mein eigener Ansatz (Semantik möglicher Welten) ist „Interpretation des beschränkten Bereichs“ genannt worden. HintikkaVs: Das missversteht die logische Situation: Es geht darum, dass die Individuen für die Menge von Welten wohldefiniert sein müssen, mit der wir es zu tun haben. Pointe: Die Menge von Welten wechselt mit den propositionalen Einstellungen. Sie muss die aktuale Welt z.B. gar nicht enthalten! Vgl. >Hyperintensionalität. Propositionale Einstellungen/Hintikka/(s): Verschiedene Einstellungen (Glauben, Zweifeln, Sehen usw.) verlangen verschiedene Mengen von Welten. Variablen/Werte/Hintikka: Es kann sein, dass der Bereich unserer Variablen eine Obermenge der Menge der aktualen Individuen ist (wenn die Menge der möglichen Welten nicht die aktuale Welt enthält). Bsp Es kann sein, dass jemand korrekte Überzeugungen über alle aktualen Individuen hat, aber zusätzlich fälschlicherweise glaubt, dass noch weitere Individuen existieren, die er sich aber nur vorstellt. Hintikka: Daher kann mein Ansatz mit gleichem Recht einer des „erweiterten Bereichs“ genannt werden. II 176 Individuenbereich/Bereich/Variablen/Werte/Russell/Hintikka: Russell scheint dagegen wirklich einen Satzes des beschränkten Bereichs vertreten zu haben, indem er ihn auf Objekte der Bekanntschaft beschränkte. II 196 Mögliche Welt/Individuenbereich/HintikkaVsKripke: Man sollte nicht fordern, dass die Individuen beim Wechsel von Welt zu Welt dieselben bleiben müssen. Die Rede von Welten ist leer, wenn es keine möglichen Erfahrungen gibt, die sie unterscheiden könnten. Vgl. >Zentrierte Welten. Mögliche Welten/Hintikka: Mögliche Welten sollten am besten als durch die verbundenen möglichen Gesamtheiten der Erfahrung bestimmt werden. Und dann kann Spaltung nicht ausgeschlossen werden. II 196 Spaltung/Hintikka: Spaltung ist bei einigen wenigen Modellen der Querwelteinidentifikation und Re-Identifikation in der Zeit sinnvoll. Bsp Ein Computer könnte auseinandergenommen werden und zwei Computer daraus gebaut werden. Das könnte später wieder revidiert werden. Re-Identifikation/Reidentifikation/Hintikka: Re-Identifikation ist der Schlüssel zu Fällen von Spaltung und Fusion. Spaltung/Hintikka: Es gibt einen strukturellen Grund, warum sie so selten ist: Wenn Weltlinien aus infinitesimalen Elementen zusammengesetzt sind wie die Lösungen von Differentialgleichungen (s.o.), entspricht die Spaltung einer Singularität, und dies ist ein seltenes Phänomen. Spaltung/Hintikka: Die Argumente gegen sie sind zirkulär in einem tiefen Sinn. Sie basieren auf der Idee, dass für Quantifikation der Individuenbereich fixiert bleiben sollte. (HintikkaVsKripke).}, note = { Hintikka I Jaakko Hintikka Merrill B. Hintikka Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996 Hintikka II Jaakko Hintikka Merrill B. Hintikka The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989 }, file = {http://philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/details.php?id=507358} url = {http://philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/details.php?id=507358} }