Philosophie Lexikon der Argumente

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Verursachung, Philosophie: Das Problem der Verursachung bezieht sich auf Schwierigkeiten der Lokalisierung von Einflüssen in konkreten physikalischen Prozessen. Hintergrund des Problems ist die von den meisten philosophischen Autoren akzeptierte Skepsis in Bezug auf die Beobachtbarkeit von Kausalität. (Vgl. D. Hume, An enquiry concerning human understanding, Oxford, 2000 und D. Hume, A treatise of human nature, Oxford 2007). Siehe auch Einzelfallverursachung, Kausalität, Ursache, Kausalerklärung, Beste Erklärung, Erklärung, Bedingungen, Hinreichendes, Notwendigkeit, Kausale Abhängigkeit, Kontrafaktische Abhängigkeit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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Gärdenfors I 163
Verursachung/Croft/Gärdenfors: (Croft, 1991, p. 269) Checkliste für ein „idealisiertes kognitives Modell eines einfachen Ereignisses“:
(i) Einfache Ereignisse sind Segmente des kausalen Netzwerkes.
(ii) Einfache Ereignisse involvieren Individuen, die mit anderen Individuen interagieren (Kraftübertragung).
(iii) Kraftübertragung ist asymmetrisch, mit getrennten Teilnehmern
(iv) Einfache Ereignisse nicht nichtverzweigte Kausalketten
(v) Einfache Ereignisse sind unabhängig, d.h. sie können vom Rest des kausalen Netzwerks isoliert werden.
Gärdenfors: mein eigenes Modell erfüllt die meisten dieser Bedingungen. Dennoch:
I 165
GärdenforsVsCroft: seine Kriterien decken nicht alle Aspekte von Verursachung ab: auch die Veränderungen am Objekt (patient) müssen berücksichtigt werden.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Croft I
William Croft
Radical Construction Grammar: Syntactic Theory in Typological Perspective Oxford 2001

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.11.2017