Philosophie Lexikon der Argumente

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Frame-Theorien: Frametheorien wie z.B. die Frame-Semantik beziehen sprachliche Äußerungen auf einen Rahmen, den das Weltwissen der Sprachverwender bildet. Dabei wird angenommen, dass die Bedeutung von Wörtern der Alltagssprache aus typischen Verwendungssituationen stammt. Diese Situationen werden bei der Interpretation als Bezugsrahmen (Frame) vorausgesetzt. Innerhalb des Frames sind verschiedene Perspektiven (z.B. Lehrer/Schüler oder Arzt/Patient) möglich. Siehe auch Wissensrepräsentation, Bezugssysteme, Semantisches Mapping, Künstliche Intelligenz.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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Peter Gärdenfors
I 48
Frame-Theorien/Linguistik/Gärdenfors: Frame-Theorien sind in den Kognitionswissenschaften, Linguistik und Computerwissenschaften populär geworden. Sie sehen Leerstellen vor, die mit Merkmalen gefüllt werden können.
I 49
GärdenforsVsFrame-Theorien: ich lege mehr Gewicht auf die geometrische Struktur von Begriffsrepräsentationen. Wir können damit besser ausdrücken, inwieweit Begriffe näher beieinander liegen oder zentral sind.
Frame-Semantik/Fillmore/Gärdenfors: Fillmores Ansatz ist der bekannteste Fall der Anwendung von Frames. (Fillmore (1968, 1976, 1982).
Def Frame/Fillmore: charakterisiert eine kleine „Szene“ oder „Situation“, wobei zum Verstehen der semantischen Struktur eines Verbs notwendig ist, die schematisierte Szene zu verstehen.
Rahmen-Theorie/Pustejovsky/Gärdenfors: (Pustejovsky, 1991): führt eine „Qualia-Struktur“ ein als repräsentationales Tool quer zu Kategorien.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.11.2017