Philosophie Lexikon der Argumente

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Qualia, Philosophie: Die empfindungsmäßigen Entsprechungen zu an äußeren Gegenständen oder Vorgängen wahrgenommenen Eigenschaften. Probleme ergeben sich im Zusammenhang mit der Erklärung ihres Entstehens und ihrer Vergleichbarkeit zwischen Individuen. Siehe auch Phänomene, Sinneswahrnehmung, Empfindungen, Wahrnehmungen, Reize, Qualitäten, Subjektivität, Intersubjektivität, Objektivität, vertauschte Spektren, Bewusstsein.
 
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Gärdenfors I 49
Qualia/Pustejovsky/Frame-Theorie/Semantik/Gärdenfors: Pustejovskys Qualia (Pustejovsky, 1991) sind inspiriert von Aristoteles‘ Erklärungsmodi für Entitäten und Relationen. Es gibt vier Typen von Qualia:
1. formale Qualia: betreffen das, was etwas in einem größeren Bereich von anderen unterscheidet
2. konstitutive Qualia: betreffen die Relation zwischen einer Entität und ihren konstitutiven Teilen (meronomische Relationen).
3. telische Qualia: betreffen Zweck und Funktion der Entität
4. agentive Qualia: betreffen den Ursprung und das Entstehen der Entität.
I 50
GärdenforsVsPustejovsky: wie alle Frame-Theorien legt auch seine zu wenig Gewicht auf die geometrische Struktur von Begriffsräumen.

Pust I
James Pustejovsky
The Generative Lexicon Cambridge, MA 1991

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017