Philosophie Lexikon der Argumente

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Einbetten: einen Satz zu einem Teilsatz eines übergeordneten bzw. höherrangigen Satzes machen. Durch Einbettung können Bezugsgegenstände und Wahrheitswerte geändert werden. Siehe auch Referenz, Wahrheitswert, Satzgefüge, Gedankengefüge.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
I 228
Einbettung/Grammatik/Linguistik/Lyons: (von Teilsätzen oder deren Konstituenten) Bsp durch Temporalkonjunktion
Neu: hier kommt „∑“ zweimal vor.
Ähnlich: Bsp Er sagte, dass,..., Bsp Der Mann, der... ist eben gekommen. Sätze innerhalb anderer Sätze.
Problem: wir können noch keine Sätze verhindern wie Bsp Herbert las gerade, als Peter hereinkommt. (Zeiten).
I 269
Einbettung/Einbettungsregeln/Chomsky/Lyons: wurden in „Syntactic Structures“ (N. Chomsky, Syntactic Structures, Berlin, New York 1957) bloß angedeutet. Das Wesentliche ist, dass eine eingebettete Struktur
I 270
das Transform einer Kette ist, die auch die zugrundeliegende Struktur eines ganzen Satzes sein könnte, die aber als Konstituente eines anderen Satzes fungiert. Es ist ein Satz in einem anderen Satz.
Der P-Marker der von S dominierten Matrixsatzes enthält daher ein anderes S, das hinsichtlich der Funktion die der Konstituentensatz in der Gesamtstruktur innehat, durch das entsprechende Symbol dominiert wird.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Ly II
John Lyons
Semantics Cambridge, MA 1977

Lyons I
John Lyons
Einführung in die moderne Linguistik München 1995

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