Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

 
Folge, Sequenz: Eine Ordnung innerhalb einer Menge von Objekten (Zahlen, Aussagen). Siehe auch Sequenzenkalkül, Natürliches Schließen, Erfüllung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
I 78
Def sequentiell/Linguistik/Lyons: bedeutet eine feste Reihenfolge der Wortstellung. Das ist nicht gleichbedeutend mit syntagmatisch! Syntagmatisch verträgliche Wörter können in variabler Reihenfolge stehen, Bsp Latein.
Allgemein:
logische Form: Unterscheidung zwischen syntagmatisch/sequentiell (oder nicht-sequentiell):
Angenommen, es gibt zwei Gruppen von Einheiten, X und Y,

X = {a, b}, Y = {p, q}

kursiv/Schreibweise : a realisiert a, usw.
X, Y: sind variable Größen, die für die Realisation der Einheiten stehen, AG diese substantiellen Einheiten können nicht gleichzeitig vorkommen (es können Konsonanten oder Vokale sein), sondern sind untereinander sequentiell geordnet. Dann gibt es drei relevante Möglichkeiten
(I): lineare Reihung fest: Bsp X muss vor Y vorkommen. D.h. ab, aq, bp, bq sind möglich, aber nicht pa, qa, pb und qb.
(II): „frei“: insofern „frei“, als XY und YX vorkommen können, aber XY = YX! ((s) d.h. die Reihenfolge spielt keine Rolle. Das ist anders, als wenn sie einen Unterschied macht, beide Formen aber erlaubt sind). (D h. nicht-sequentiell, aber syntagmatisch).
(III): fest oder frei in anderem Sinn: es ist dann nicht egal, weil XY ungleich YX.
I 80
(= sequentiell-syntagmatisch).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Ly II
John Lyons
Semantics Cambridge, MA 1977

Lyons I
John Lyons
Einführung in die moderne Linguistik München 1995

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