Philosophie Lexikon der Argumente

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Peter Gärdenfors
Gärdenfors I 181
Verben/Croft/Gärdenfors: Croft (2001) These: die Rolle von Verben wird von Croft als Prädikation beschrieben.
GärdenforsVsCroft/GärdenforsVsFrege: der Begriff der Prädikation ist zu abstrakt (ergeht auf Frege zurück) und beschreibt nicht die kommunikative Rolle von Verben. Außerdem sind Verben durch Prädikation nicht hinreichend charakterisiert, da auch Adjektive prädizieren.
I 182
Verben/Gärdenfors: haben zwei Rollen:
1. Beschreiben was passiert ist oder passieren soll
2. Beschreiben wie es geschieht oder geschehen soll.
These über Verben: ein Verb referiert entweder auf den Kraftvektor oder den Resultatvektor – aber nicht auf beide.
I 183
Bedeutung von Verben: ein Verb kann nicht einfach etwas bedeuten.
Lösung/Kiparsky: Kiparsky (1997) These: ein Verb drück höchstens eine semantische Rolle aus, Bsp ein Thema,
I 184
eine Richtung, einen Pfad. Rappaport Hovav und Levin (2010, p. 25) bauen diese Idee aus, indem sie semantischen Rollen mit Argument und Modifikatorposition in einem Ereignisschema assoziieren. Das Verb kann dann nur entweder als Argument oder als Modifikator auftreten.
I 198
Verben/Gärdenfors: semantische These: Verben referieren auf konvexe Regionen von Vektoren, die durch einen einzelnen semantischen Bereich definiert sind.
Adjektive: referieren dagegen auf konvexe Regionen eines einzelnen Bereichs.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017