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Peter Singer über Reziprozit��t – Lexikon der Argumente

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Ethik/Reziprozität/Vergeltung/Gleichheit/Platon/P. Singer: Platon lässt Glaukon im Staat sagen: Unrecht zu verüben ist von Natur aus gut, es zu erleiden aber schlecht, und zwar das Letztere in stärkerem Maße als das Erste. Also sollte, wer beides erlebt hat, dahin kommen, beides zu vermeiden.
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Sokrates widerlegt diese Auffassung des Glaukon in dem Dialog.
P. SingerVsRawls: Glaukons Auffassung findet sich aber bis heute im Werk von John Rawls und David Gauthier. Sie führt dazu, Tiere aus der Sphäre auszuschließen, für die unsere eigenen ethischen Maßstäbe gelten, da Tiere sich uns gegenüber nicht so verhalten können, wie wir uns ihnen gegenüber verhalten. Daher ist keine Reziprozität in unserem Verhältnis zu ihnen anzunehmen. Um mit diesem Problem umzugehen, müssen wir Erklärung und Rechtfertigung unterscheiden.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

SingerP I
Peter Singer
Practical Ethics (Third Edition) Cambridge 2011

SingerP II
P. Singer
The Most Good You Can Do: How Effective Altruism is Changing Ideas About Living Ethically. New Haven 2015

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