Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
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Vertragstheorie/Rawls: Rawls unterscheidet den Ansatz des Utilitarismus von dem der Vertragstheorie. Bsp Wenn man die Sichtweise von Verträgen zugrunde legt, ist das Argument des Sklavenhalters korrekt: es wäre ein Fehler, wollten die Sklaven entgegnen (…) dass es keine aktuale Wahlmöglichkeit gibt und keine gleiche Chancenverteilung. Die Vertragsdoktrin ist rein hypothetisch: wenn eine Version von Gerechtigkeit in der Anfangssituation einer zu errichtenden Gesellschaft gewählt würde, wären ihre Prinzipien die, die angewendet würden. Es ist kein Argument, dass ein solches Verständnis nicht intendiert war oder jemals intendiert werden würde. Wir können nicht beides haben: eine hypothetische Interpretation ohne konkrete Information über das Ergebnis
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und später durch eine Neueinschätzung des Risikos Prinzipien verwerfen, die wir nicht mehr haben wollen.
(Vertragsdoktrin/Rawls/(s): was Rawls die Vertragsdoktrin nennt, ist also eine starrere Verpflichtung auf zukünftig durchgehaltene Strukturen als es sein eigener Ansatz mit sich bringt. Dennoch RawlsVsUtilitarismus.)


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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> Gegenargumente gegen Rawls

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