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Baruch Spinoza über Vertragstheorie – Lexikon der Argumente

Höffe I 236
Vertragstheorie/Spinoza/Höffe: Der für die Überwindung des Naturzustandes erforderliche Staatsvertrag ist nur unter Nützlichkeitserwägungen gültig. (Vgl. >Verfassung/Spinoza).
Ein kategorisches Gebot wie etwa die Forderung, ewige Treue zu halten, ist für Spinoza töricht. Um eine Vertragstreue erwarten zu können, muss daher aus dem Vertragsbruch mehr Schaden als Nutzen folgen, was die zu einer Staatsbegründung erforderliche politische Stabilität gefährdet.
Während Hobbes die absolute Souveränität nicht grundsätzlich, aber aus pragmatischen Gründen der Monarchie zuspricht, gebührt sie nach Spinoza allein der Demokratie.(1)


1. Spinoza, Tractatus theologico-politicus


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Spinoza I
B. Spinoza
Spinoza: Complete Works Indianapolis 2002

Höffe I
Otfried Höffe
Geschichte des politischen Denkens München 2016

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> Gegenargumente gegen Spinoza
> Gegenargumente zu Vertragstheorie

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