Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Habermas III 355
Naturrecht/Weber/Habermas: Weber beschreibt die Rationalität des modernen Rechts so,k dass die zweckrationale Verwendbarkeit der rechtlichen Organisationsmittel im Vordergrund steht. Das zeigt sind an seiner Deutung des rationalen Naturrechts.
Habermas III 356
Naturrecht/Habermas: können wir in seinen verschiedenen Versionen von Locke und Hobbes über Rousseau und Kant bis Hegel als einen theoretischen Rahmen für Versuche der Begründung rechtlich organisierter Staats- und Gesellschaftsverfassungen verstehen. (1)
Weber: dieses Vernunftrecht knüpft die Legitimität des positiven Rechts an formale Bedingungen und letztlich auf rationale Vereinbarung. Grundlage sind die Freiheitsrechts, vor allem die Vertragsfreiheit. Der freiwillige rationale Kontrakt ist entweder historischer Grund aller Vergesellschaftungen oder doch regulativer Maßstab der Bewertung. (2)


1. L. Strauss, Naturrecht und Geschichte, Stuttgart 1956; C. B. McPherson, Die politische Theorie des Besitzindividualismus, Frankfurt, 1967; W. Euchner, Naturrecht und Politik bei J. Locke, Frankfurt 1969; I. Fetscher, Rousseaus politische Philosophie, Frankfurt 1975.
2. M. Weber, Wirtschaft und Gesellschaft, (Hg) J. Winckelmann, Tübingen 1964,S. 637


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Weber I
M. Weber
Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus München 2013

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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