Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Habermas III 264
Interesse/Weber/Habermas: die Umsetzung von kulturell gespeichertem Wissen in die Lebensführung von Individuen und Gruppen, in soziale Lebensformen stellt sich Weber als einen Transfer zwischen Ideen und Interessen vor. Materielle und ideelle Interessen entsprechen Bedürfnissen und Sinnzusammenhängen, in denen die „Kulturmenschen“ stehen.
III 265
Talcott Parsons/Habermas: dieser setzt das später fort: soziale Handlungssysteme oder „Lebensordnungen“ integrieren beides, Ideen und Interessen, in der Weise, das sie legitime Chancen der Befriedigung materieller und ideeller Interessen ordnen.
Habermas: die Durchdringung von Ideen und Interessen dient dazu, die Aneignung materieller und ideeller Güter zu regeln und diese Regelung in den Motiven und den Wertorientierungen der Betroffenen so zu verankern, dass eine hinreichende Chance für die durchschnittliche Befolgung der betreffenden Normen besteht.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Weber I
M. Weber
Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus München 2013

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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