Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
I 270
Märkte/Rawls: inwieweit unterliegen ökonomische Regelungen Märkten mit freier Preisgestaltung nach Angebot und Nachfrage?
Problem: Güter, die einen höheren Profit versprechen, werden in höheren Stückzahlen hergestellt.
I 271
Ein grundlegendes Merkmal (einer Gesellschaftsordnung) ist der Grad, zu dem das Gesamtvermögen eines Staates (national wealth) für Erhaltung der Gesellschaft, zum Schutz vor Beeinträchtigungen sowie für den Wohlstand zukünftiger Generationen ((s) Bsp Bildung) aufgewendet wird.
Problem: eine Sparquote kann politisch festgelegt sein, während die Entscheidungen über die Kanalisierung der Gelder auf privater Ebene getroffen werden. Dies kann sowohl in privatwirtschaftlich organisierten wie in sozialistischen Systemen der Fall sein.
I 361
Märkte/Gesetzgebung/Rawls: ein Unterschied zwischen Märkten und dem Prozess der Gesetzgebung ist, dass im idealen Marktprozess die relative Stärke verschiedener Bedürfnisse berücksichtigt wird. Dies ist beim Prozess der Gesetzgebung nicht der Fall. (Siehe Gesetzgebung/Rawls). Stärkeren Überzeugungen wird hier kein größeres Gewicht beigemessen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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> Gegenargumente gegen Rawls

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