Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

 
Form, Philosophie: traditionell Gegenbegriff zu Materie oder Inhalt. Siehe auch Statue/Ton, Außen/innen, Ganzes, Teil, Dualismus, Substanz, Substrat, Veränderung, Prozess. - In der Logik geht es darum, in welcher Form Aussagen aufgestellt werden müssen, um Schlüsse zu erlauben. Siehe auch Feinkörnig/grobkörnig, Vollständigkeit, Theorien, Systeme, Formalismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
I 152
»Gute Form«/ Eco: damit verliert der Begriff »gute Form« alle ontologische Notwendigkeit. Er impliziert keine schon festlegende Struktur der Wahrnehmungsprozesse.
Das Subjekt kann zugunsten anderer Möglichkeiten auf die gute Form verzichten. So ist die gute Form auch nicht mehr selbstverständlich für unsere Erwartung. Gute Form ist kulturabhängig. Und sie begünstigt die Erwartung des Durchschnittsmenschen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Eco I
U. Eco
Das offene Kunstwerk Frankfurt/M. 1977

Eco II
U, Eco
Einführung in die Semiotik München 1972

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