Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Habermas III 265
Sitten/Sitte/Weber/Habermas: Sitte nennt Max Weber eine „Gewöhnung in das eingelebte Handeln“, die so „dumpf“ ist, dass
Habermas III 266
Die normative Binnenstruktur der Gewohnheit weggeschrumpft ist und die schiere Habitualisierung, unbewusst funktionierende Regelbefolgung übrig bleibt. Eine auf Interessenlage beruhende instrumentelle Ordnung stützt sich hingegen allein auf die „zweckrationalen Erwägungen von Vorteilen und Nachteilen“ strategisch handelnder Subjekte, wobei sich deren komplementäre Erwartungen gegenseitig stabilisieren. Eine Ordnung, die „nur auf solchen Grundlagen“ – wie Repression, Sitte oder Interessenlage – „ruhte, wäre relativ labil.“ (1)

1. M. Weber Methodologische Schriften, hrsg. v. J. Winckelmann, Frankfurt 1968.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Weber I
M. Weber
Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus München 2013

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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