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Reflektives Gleichgewicht: Das reflexive Gleichgewicht bei Rawls ist eine Methode der moralischen Argumentation, bei der die eigenen moralischen Intuitionen mit den eigenen Gerechtigkeitsgrundsätzen verglichen und gegenübergestellt werden. Ziel ist es, einen Zustand des Gleichgewichts zu erreichen, in dem sich die eigenen Intuitionen und Prinzipien gegenseitig stützen. Siehe auch J. Rawls, Schleier der Unwissenheit, Gesellschaft, Gerechtigkeit, Fairness.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

John Rawls über Reflexives Gleichgewicht – Lexikon der Argumente

I 18
Def Reflexives Gleichgewicht/Prinzipien/Rawls: Wir beginnen mit möglichst schwachen Prämissen, die jedoch so stark sein sollten, dass sie eine geeignete (significant) Menge von Prinzipien liefern. Dann gehen wir vor und zurück, bis Prämissen und Prinzipien beschnitten und angepasst sind. Dieses Gleichgewicht ist nicht notwendigerweise stabil.
>Prinzipien/Rawls
, >Gesellschaft/Rawls, >Gerechtigkeit/Rawls.
I 48
Reflexives Gleichgewicht/Rawls: Aus moralphilosophischer Sicht ist es am besten, den Gerechtigkeitssinn einer Person nicht auf eine Vorstellung von Gerechtigkeit zurückzuführen, sondern auf eine Übereinstimmung ihrer Urteile mit einem reflexiven Gleichgewicht, also nach eine Abwägung verschiedener Vorstellungen.
Siehe auch Terminologien/Rawls.
I 50
Rawls: Existiert ein reflexives Gleichgewicht? Wenn ja, ist es einzigartig? Kann es erreicht werden?

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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