Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
I 114
Natürliche Pflichten/Rawls: Beispiele sind gegenseitige Hilfe oder Hilfe für jemand, der in Gefahr ist, vorausgesetzt, man bringt sich nicht selbst übermäßig in Gefahr, das Verbot, jemand anders zu benachteiligen oder zu verletzen.
Positive/negative Pflichten: die Unterscheidung ist nur im Hinblick auf das Problem der Prioritäten wichtig.
Pflichten/Rawls: der Unterschied zu Verpflichtungen ist, dass natürliche Pflichten unabhängig von Institutionen oder sozialen Praktiken sind. Sie erwachsen ohne Rücksicht auf unser Handeln.
I 115
Wir haben uns (als Individuen) niemals verpflichtet, nicht grausam zu sein. Anders sieht es aus, wenn das Völkerrecht betroffen ist. Hier sind Verträge nötig – aber dann trifft der Ausdruck „natürliche“ Pflichten nicht mehr zu.
Pflicht zur Gerechtigkeit/Rawls: ist eine fundamentale Pflicht vom Standpunkt der Gerechtigkeit als Fairness aus. Sie bezieht sich auch auf Arrangements, die erst in der Zukunft etabliert werden.
I 115/116
Reziprozität: folgt nicht etwa aus einer vertraglichen Vereinbarung zwischen Individuen, sondern aus dem zweiten Teil des Fairnessprinzips: (Siehe Rawls I 111: Man hat diesem Arrangement zugestimmt.)


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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> Gegenargumente gegen Rawls

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