Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
I 149
Rassismus/Theorie der Gerechtigkeit als Fairness/Rawls: in der Theorie der Gerechtigkeit als Fairness wird ein hypothetischer Anfangszustand einer zu errichtenden Gesellschaft angenommen, in dem sich die Personen hinter einem Schleier des Nichtwissens befinden, der ihnen nicht erlaubt zu wissen, welche Positionen sie in dem Gefüge später einnehmen werden. In dieser Situation wird deutlich, dass Rassismus und sexuelle Diskriminierungen nicht nur ungerecht, sondern irrational sind. Sie sind nicht nur keine moralischen Konzeptionen, sondern einfach Unterdrückungsmittel.
I 150
Das ist aber keine Frage der Definition, sondern eine Konsequenz aus den Bedingungen der Anfangssituation einer zu errichtenden Gesellschaft, insbesondere aus den Bedingungen der Rationalität. Dass Rechtskonzeptionen einen bestimmten Inhalt haben und Willkür ausschließen, ist eine Konsequenz der Theorie.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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> Gegenargumente gegen Rawls

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