Philosophie Lexikon der Argumente

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I 171
Handelspolitik/Durchschnittsnutzen/Utilitarismus/Rawls: angenommen, ein Staat beschließt einen historischen Wechsel in seiner Außenhandelspolitik. Frage: sollten Importsteuer auf Agrarprodukte gesenkt werden, um die Situation von Industriearbeitern in neuen Industrien zu verbessern? Die Tatsache, dass diese Maßnahme utilitaristisch gerechtfertigt werden könnte, bedeutet nicht, dass sie die Situation der heimischen Arbeiter und der Industriearbeiter nicht dauerhaft verbessern würde.
Edgeworths Überlegungen (Siehe Nutzen/Politik/Edgeworth) greifen nur, wenn jede einzelne der vielen Entscheidungen sehr wenig und zeitlich nur begrenzten Effekt auf die Verteilung haben und es eine Institution gibt, die Zufälligkeit bei der Verteilung garantiert. Daher kann das Nutzenprinzip nur eine untergeordnete Rolle spielen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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> Gegenargumente gegen Rawls

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