Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
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Politische Repräsentation/Gerechtigkeit/Rawls: die wohl hervorstechendste politische Ungleichheit liegt vor, wenn das Prinzip ein Mensch – eine Stimme verletzt wird. Dennoch war dieser Grundsatz in der Vergangenheit nicht immer selbstverständlich. Die meisten Autoren verneinte es sogar. In der Tat wurden Personen gar nicht als die eigentlichen Subjekte der Repräsentation angesehen. Oft waren es Interessen,
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die vertreten wurden. Whigs und Tories stritten darüber, ob die aufstrebenden Mittelschichten einen Platz an der Seite der Landbesitzer und Kleriker erhalten sollten. Für andere Autoren sind es die Regionen, die vertreten werden oder Kulturformen wie z.B. ländliche gegen städtische Elemente. (Siehe J.R. Pole, Political Representation in England and the Origin of the American Republic, London, 1966, pp. 535-537.)
Auf den ersten Blick scheinen diese Formen der politischen Vertretung ungerecht.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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> Gegenargumente gegen Rawls

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