Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
I 356
Unrecht/Ungerechtigkeit/Rawls: es steht nirgends geschrieben, dass der Wille der Mehrheit gleichbedeutend mit dem Recht ist. Wenn die Mehrheit auch die Verfassung schreiben kann, ist damit nicht garantiert, dass alle Elemente gerecht sind.
I 357
Wenn wir Gesetze kritisieren, tun wir dies, indem wir zeigen, dass sie unter idealen Bedingungen nicht gewählt worden wären.
I 359
Gesetzgebung/Rawls: ist nach anderen Prinzipien gestaltet als es ein idealer Markt ist; beim idealen Markt werden andere Bedingungen des Funktionierens und andere Prinzipien vorausgesetzt. (Siehe Märkte/Rawls, Effizienz/Rawls). Das Ziel von Märkten ist Effizienz, das von Gesetzgebung Gerechtigkeit.
I 360
Während man bei idealen Märkten annehmen muss, dass sie effizient sind, muss man bei der Gesetzgebung nicht voraussetzen, dass alle Ergebnisse gerecht sind. Es wird hier von den Beteiligten und Betroffenen erwartet, dass sie eine weitere Sichtweise annehmen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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> Gegenargumente gegen Rawls

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