Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
I 404
Werturteile/Rawls: hier mag es vor allem darum gehen, ob Werturteile einen deskriptiven oder präskriptiven Sprachgebrauch repräsentieren. Leider sind die Begriffe präskriptiv und deskriptiv unklar. Siehe hierzu J. R. Searle „Meaning and Speech Acts“, Philosophical Review, vol. 71 (1962), J R. Searle Meaning and Speech Acts (Cambridge, 1969), ch. VI; P. Ziff, Semantic Analysis, (Ithaca, NY, 1960), ch. VI.
I 405
Alle Seiten scheinen sich einig zu sein, dass „gut“ und „schlecht“ typischerweise gebraucht werden, um Ratschläge zu erteilen, etwas anzupreisen, zu rühmen etc. Die Ausdrücke können aber auch in Fragen, Befehlen oder Bedingungssätzen vorkommen.
Problem: bei der Anwendung auf verschiedene Gegenstände bedeuten sie ganz verschiedenes.
Deskriptive Theorien des Guten/Rawls: nenne ich solche Theorien, die a) annehmen dass der Ausdruck „gut“ eine konstante Bedeutung hat, auch bei verschiedenen Anwendungen. Nur damit können wir überhaupt verstehen, warum die Kriterien für die Anwendung von Fall zu Fall wechseln können.
b) annehmen, dass „gut“ gebraucht wird, um einen Rat oder eine Empfehlung zu geben. (Siehe J. L. Austin, How to do Things with Words (Oxford, 1962), esp pp. 99-109, 113-116,145f.) Die Interpretation von Gutheit als Rationalität entspricht einer deskriptiven Theorie


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

Send Link
> Gegenargumente gegen Rawls

Autoren A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z  


Begriffe A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z