"das Ganze wirkt auf ">

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Holismus: Der Holismus ist die Annahme, dass die Gegenstände bzw. der Gegenstandsbereich einer Theorie nur bei einer gleichzeitigen Verfügbarkeit aller Elemente bzw. Gegenstände dieses Bereichs überhaupt zugänglich sind. Außerdem wird angenommen, dass eine Änderung eines Elements bzw. Gegenstands Änderungen an allen anderen Gegenständen zumindest nicht ausschließt. Die Aussage „Alles hängt mit allem zusammen“ ist allerdings eine falsche Charakterisierung des Holismus, da sie von Totalitäten statt von Elementen ausgeht. Richtiger wäre es zu sagen, jedes Ding hängt von wenigstens einem anderen Ding bzw. seiner Beschaffenheit ab. Siehe auch Reduktionismus, Totalität, Abhängigkeit, Kausale Abhängigkeit, Ontologische Abhängigkeit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

Mario Bunge über Holismus – Lexikon der Argumente

Esfeld I 17
Mario BungeVsHolismus: dieser sei durch Aussagen wie
"das Ganze geht seinen Teilen voraus" ,
"das Ganze wirkt auf seine Teile ein",
"Ganzheiten können nicht durch Analyse erklärt werden, sie sind irrational "
"das Ganze ist besser als seine Teile"
charakterisiert.
Bunge: Holismus ist deshalb unwissenschaftlich. (Bunge, 1979)(1).


1. Bunge, Mario (1979): Treatise on Basic Philosophy, Volume 4: A World of Systems. Dordrecht: Reidel.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Bung I
M. Bunge
Causality and Modern Science: Third Revised Edition New York 1979

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002

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> Gegenargumente zu Holismus

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