Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Habermas III 465
Bildung/Horkheimer/Habermas: in der Moderne spaltet sich Bildungswissen von der modernen Philosophie ab, die sich zugleich als Opponent und Erbe der Religion mit Wissenschaft zweideutig identifiziert und vorübergehend ins Wissenschaftssystem rettet. Dieses Bildungswissen wird primär dadurch gerechtfertigt, dass es Traditionen fortsetzt.
Problem: die Schwierigkeit des Bildungstraditionalismus besteht darin, dass er seine eigene Grundlage kaschieren muss. Denn nur diejenigen Traditionen müssen überhaupt beschworen werden, die nicht durch gute Gründe beglaubigt sind. (1)

1.M. Horkheimer, Zur Kritik der instrumentellen Vernunft, Frankfurt 1967, S.32.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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> Gegenargumente gegen Horkheimer

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