Philosophie Lexikon der Argumente

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Brocker I 404
Demokratie/Hayek: Eine demokratisch gewählte Regierung ist (…) kein Schiedsrichter, sondern immer auch Ausdruck der Kräfteverhältnisse innerhalb der Gesellschaft und auf den Märkten. Es ist kein Zufall, dass Hayek stets ein zwiespältiges Verhältnis zur Demokratie pflegte und liberale Diktatoren populistisch-demokratischen Regierungen vorzog (1). Hayek wie Friedman dienten sich in den 1970er Jahren nach dem Staatsstreich in Chile den militärischen Machthabern als ökonomische Berater an. Offenbar sahen sie hier eine Chance, das liberale Marktmodell »von oben her« zu verwirklichen.


1.Thomas Biebricher, »Demokratie als Problem«, in: Die Zeit 38, 11. September 2014, S. 21.

Peter Spahn „Milton Friedman, Kapitalismus und Freiheit“, in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Hayek I
Friedrich A. Hayek
The Road to Serfdom: Text and Documents--The Definitive Edition (The Collected Works of F. A. Hayek, Volume 2) Chicago 2007

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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