Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Mause I 29
Preis/Wirtschaft/Thomas von Aquin: Ausgehend von dem Prinzip der kommutativen Gerechtigkeit bei Aristoteles definiert Thomas von Aquin den gerechten Preis („ ius pretium“) als den Preis, bei dem Leistung und Gegenleistung einander entsprechen. Und dies sei, im Gegensatz zur heutigen Auffassung, nicht zwangsläufig bei jeder (freiwilligen) Markttransaktion der Fall, sondern nur dann, wenn durch den Preis die eingesetzte Arbeit und die sonstigen Kosten abgedeckt würden. Entscheidend für die Bestimmung des gerechten Preises ist demnach das Angebot, die Nachfrage spielt demgegenüber keine Rolle.
Da auf diese Weise ein kostendeckender Preis garantiert und der Gewinn limitiert ist, wird der wirtschaftliche Strukturwandel (…) erschwert.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Aquin I
Thomas von Aquin
Über die Herrschaft des Fürsten Stuttgart 1971

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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> Gegenargumente gegen Thomas v. Aquin

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