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Jean Piaget über Kooperation – Lexikon der Argumente

Habermas III 33
Kooperation/Piaget: Piaget entwickelte das kombinierte Modell der gesellschaftlichen Kooperation, demzufolge mehrere Subjekte ihre Eingriffe in die objektive Welt über kommunikatives Handeln koordinieren.(1)
Habermas: erst wenn man die kognitiv-instrumentelle Rationalität von der kommunikativen abzutrennen versucht, treten die Kontraste hervor, z.B. in Begriffen wie Zurechnungsfähigkeit und Autonomie.
III 34
Sind die Ansprüche am Erfolg ausgerichtet, genügt es zu fordern, dass Alternativen gewählt und Bedingungen kontrolliert werden können. – Bemisst sich die Rationalität jedoch am Gelingen von Verständigungsprozessen, sind die Ansprüche höher: hier darf als zurechnungsfähig nur gelten, wer als Angehöriger einer Kommunikationsgemeinschaft sein Handeln an intersubjektiv anerkannten Geltungsansprüchen orientieren kann.

1.J. Piaget, Die Entwicklung des Erkennens III, Stuttgart 1973, p. 190. Zwei Arten von Wechselwirkung: a) durch teleologisches Handeln vermittelte Wechselwirkung zwischen Handelndem und Objekten, b) durch kommunikatives Handeln: Wechselwirkung zwischen dem Subjekt und anderen Subjekten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Piag I
J. Piaget
The Psychology Of The Child 2nd Edition 1969

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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