Philosophie Lexikon der Argumente

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Repräsentation, Philosophie: Angenommene innere Gegebenheiten wie z.B. bildliche Vorstellungen oder sprachliche Vervollständigungen, die sich als Assoziationen einstellen oder unter Umständen durch Rekonstruktion erarbeitet werden. In einem weiteren Sinn sind auch Sätze, Wörter und Symbole Repräsentationen innerhalb eines Zeichensystems. Siehe auch Wahrmacher, Vorstellung, Sätze, Propositionen, Intensionen, Korrespondenz, Sprechakttheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Peter Norvig über Repräsentation – Lexikon der Argumente

Norvig I 469
Repräsentation/KI-Forschung/Norvig/Russell: Im Web entstehen repräsentierende Sprachen. RDF (Brickley and Guha, 2004)(1) ermöglicht es, Aussagen in Form von relationalen Tripeln zu machen, und bietet einige Mittel, um die Bedeutung von Namen im Laufe der Zeit zu entfalten. OWL (Smith et al., 2004)(2) ist eine Beschreibungslogik, die Schlussfolgerungen über diese Tripel unterstützt.
Bisher scheint die Verwendung umgekehrt proportional zur repräsentativen Komplexität zu sein: Die traditionellen HTML- und CSS-Formate machen über 99% der Webinhalte aus, gefolgt von den einfachsten Darstellungsschemata wie Mikroformaten (Khare, 2006)(3) und RDFa (Adida und Birbeck, 2008)(4), die HTML- und XHTML-Anweisungen verwenden, um buchstäblichem Text Attribute hinzuzufügen. Die Nutzung anspruchsvoller RDF- und OWL-Ontologien ist noch nicht weit verbreitet, und die vollständige Vision des Semantic Web (Berners-Lee et al., 2001)(5) wurde noch nicht realisiert. Die Konferenzen zur Formalen Ontologie in Informationssystemen (FOIS) enthalten viele interessante Beiträge zu allgemeinen und domänenspezifischen Ontologien. >Ontologie/KI-Forschung, >Wissensrepräsentation/KI-Forschung.


1. Brickley, D. and Guha, R. V. (2004). RDF vocabulary description language 1.0: RDF schema. Tech. rep., W3C.
2. Smith, M. K., Welty, C., and McGuinness, D. (2004). OWL web ontology language guide. Tech.
rep., W3C.
3. Khare, R. (2006). Microformats: The next (small) thing on the semantic web. IEEE Internet omputing, 10(1), 68-75.
4. Adida, B. and Birbeck, M. (2008). RDFa primer. Tech. rep., W3C
5. Berners-Lee, T., Hendler, J., and Lassila, O. (2001). The semantic web. Scientific American, 284(5), 4- 43.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Norvig I
Peter Norvig
Stuart J. Russell
Artificial Intelligence: A Modern Approach Upper Saddle River, NJ 2010

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