Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Habermas III 48
Argument/Toulmin/Habermas: Laut Toulmin (1) besitzen Argumente folgende Elemente:
1. Eine problematische Äußerung, für die ein Geltungsanspruch erhoben wird (conclusion)
2. Der Grund (ground) mit der dieser Anspruch etabliert werden soll.
3. Der Grund wird mithilfe einer Regel (einer Schlussregel, eines Prinzips, eines Gesetzes usw.) gewonnen (warrant).
4. Diese stützt sich auf Evidenzen verschiedener Art (backing).
Gegebenenfalls muss der Geltungsanspruch modifiziert oder eingeschränkt werden (modifyer).
Habermas III 49
Dem entsprechen die bekannten Disziplinen des Aristotelischen Kanons: die Rhetorik befasst sich mit der Argumentation als Prozess, Die Dialektik mit den pragmatischen Prozeduren und die Logik mit deren Produkten.
III 50
Habermas: es zeigt sich jedoch, dass sich die Trennung nicht aufrechterhalten lässt. (HabermasVsKlein, Wolfgang, Siehe W. Klein, Argumentation und Argument in. Z. f. Litwiss. U. Ling. H, 38/39, 1980, p. 9ff).


1.St. Toulmin, R. Rieke, A. Janik, An Introduction to Reasoning, N.Y. 1979, p. 106


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Toulmin I
St. Toulmin
The Uses of Argument Cambridge 2003

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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> Gegenargumente gegen Toulmin

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