Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Habermas III 464
Wertsphären/HorkheimerVsWeber/Horkheimer/Habermas: Horkheimer beurteilt das Auseinandertreten der kognitiven, normativen und expressiven Wertsphären anders als Weber. Ausgehen von emphatischen Wahrheitsbegriff der Metaphysik dramatisiert Horkheimer die innere Entzweiung der Vernunft nach beiden Seiten; einerseits sieht der die normative und die expressive Wertsphäre jedes immanenten Geltungsanspruchs beraubt, sodass von moralischer und ästhetischer Rationalität nicht mehr die Rede sein kann. Auf der anderen Seite traut er dem in Kritik verwandelten spekulativen Denken doch noch eine restitutive Kraft zu, die Weber für utopisch gehalten und des falschen Charismas der Vernunft verdächtigt hätte.
Weber/Horkheimer/Habermas: Weber und Horkheimer stimmen aber in der These überein, dass die sinnstiftenden Einheit metaphysisch-religiöser Weltbilder zerfällt und damit die Einheit modernisierter Lebenswelten in Frage gestellt sowie die Identität der vergesellschafteten Subjekte und deren gesellschaftliche Solidarität ernsthaft gefährdet ist.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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> Gegenargumente gegen Horkheimer

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