Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Habermas III 221
Wissenschaftstheorie/Weber/Habermas: Weber kritisiert Fortschritts- und Evolutionsbegriffe genau dann, wenn sie in empirischen Wissenschaften eine implizit normative Rolle spielen.
HabermasVsWeber: Die an Kant und der neukantianischen Wertphilosophie geschärfte Empfindlichkeit gegen naturalistische Fehlschlüsse auf ethischem Gebiet,
III 222
überhaupt die Vermengung deskriptiver und evaluativer Aussagen hat freilich eine Kehrseite. Sie verbindet sich bei Weber mit einem gänzlich unkantischen, geradezu historistischen Misstrauen gegen die argumentative Leistungsfähigkeit praktischer Vernunft. Weber lehnt auf methodologischer Ebene den ethischen Kognitivismus ebenso entschieden ab wie den ethischen Naturalismus.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Weber I
M. Weber
Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus München 2013

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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> Gegenargumente gegen Weber

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