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J��rgen Habermas über Protestantische Ethik – Lexikon der Argumente

III 318
Protestantische Ethik/Habermas: ist keineswegs eine exemplarische, sondern eine verzerrte, höchst irrationale Verkörperung des Moralbewusstsein, das sich zunächst in der religiösen Brüderlichkeitsethik ausdrückt. Diese Doppelgesichtigkeit der Berufsethik hat R. Döbert analysiert. (1)
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Döbert: z. B. werden Bewusstseinsstrukturen nur selektiv genutzt: insbesondere durch den Gnaden-Partikularismus eines Gottes, dessen Ratschluss prinzipiell unergründlich ist. Die Selektivität zeigt sich auch an der Vereinsamung des religiösen Individuums, das sich sogar innerhalb seiner eigenen Gemeinde auf ein instrumentelles Verhalten einstellt.


1. R. Döbert, Systemtheorie und die Entwicklung religiöser Deutungssysteme, Frankfurt 1973.S. 544ff.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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> Gegenargumente gegen Habermas

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