Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Habermas III 463
Bewusstseinsgeschichte/Horkheimer/Habermas: den Hintergrund für die moderne Bewusstseinsgeschichte bilden jene metaphysisch-religiösen Weltbilder, an denen Max Weber zunächst den Prozess der Entzauberung abgelesen hatte. Wie Weber sieht Horkheimer das Resultat dieser Weltbildentwicklung darin, dass sich kulturelle Wertsphären ausbilden, die spezifischen Eigengesetzlichkeiten gehorchen: Horkheimer: „diese Aufteilung der Kultursphären ergibt sich daraus, dass die allgemeine objektive Wahrheit durch die formalisierte, zuinnerst relativistische Vernunft ersetzt wird.“ (1)
Horkheimer/Habermas: der Subjektivierung der Vernunft entspricht das Irrationalwerden von Moral und Kunst. Siehe auch Wertsphären/Horkheimer, Religiöser Glaube/Horkheimer, Moderne/Horkheimer.


1.M. Horkheimer, Zur Kritik der instrumentellen Vernunft, Frankfurt 1967, S.28.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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> Gegenargumente gegen Horkheimer

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