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John Locke über Geld – Lexikon der Argumente

Höffe I 245
Geld/Locke/Höffe: Während die Arbeit der Deckung des tatsächlichen Bedarfs, also einer
traditionellen Subsistenzwirtschaft, dient, ermöglicht ein nicht verderbliches Tauschmittel, dem alle zugestimmt haben, Geld, ein weit produktiveres Wirtschaftssystem: Der Handel ermöglicht eine Ausweitung der Produktion und eine weit größere Anhäufung von Eigentum(1). >Arbeit/Locke, >Eigentum/Locke.
Locke verschließt seinen Blick nicht vor kritikwürdigen Folgen, der Ungleichheit im Eigentum und der Entstehung von Lohnarbeit. Der Vorteil, eine weit produktivere Gesamtwirtschaft komme jedoch allen -nicht nur den Wohlhabenden, sondern auch den Armen - zugute.
Wirtschaft/Locke/Höffe: [Locke] zeigt sich als ein liberaler, am Wohlergehen seines Landes, einer globalen Handelsmacht, orientierter Wirtschaftstheoretiker, zugleich als Vorläufer von Adam Smith: Durch die freie Entfaltung der Produktion und einen offenen Welthandel entsteht ein Reichtum, der für das eigene Gemeinwesen und all seine Bürger vorteilhaft ist.


1. Locke, Second treatise of Government,§§ 46ff


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Loc III
J. Locke
An Essay Concerning Human Understanding

Höffe I
Otfried Höffe
Geschichte des politischen Denkens München 2016

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> Gegenargumente gegen Locke

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