Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Mause I 31
Poiesis/Praxis/Antike: die Poiesis ist die Herstellung von Gütern ((s) bzw. von etwas, das vorher nicht existierte, also auch eine Umwandlung oder Bearbeitung von etwas). Die poiesis wird dem oikos ((s) dem häuslichen Betrieb) zugerechnet, während die praxis zur polis (der Gemeinschaft (bzw. dem öffentlichen Handeln) zugerechnet wird. (1)
Der Praxis wird Vorrang gegenüber der Poiesis eingeräumt. (2) Die Praxis ist nämlich selbstzweckhaft im Gegensatz zur Poiesis. (3)


1.Vgl. N. Luhmann Die Gesellschaft der Gesellschaft. Frankfurt 1997, S.   931-50
2. Heidenreich, Felix. Wirtschaftsethik zur Einführung, Hamburg 2012, S. 23-28
3. Roth, Klaus. Genealogie des Staates. Prämissen des neuzeitlichen Politikdenkens, Berlin 2003, S. 160-161.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Antike Philosophie

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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