Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Mause I 226
Konjunktur/Neoklassische Theorie: Die konjunkturellen Schwankungen können (…) im Sinne der neuklassischen Theorie bzw. in der Theorie realer Konjunkturzyklen (Real Business Cycle- oder RBC-Theorie; Stadler 1994 (1)) auch auf der Angebotsseite der Gütermärkte auftreten, wenn es zu einer schwankenden Bereitstellung von Produktionsfaktoren kommt.
Neoklassische Theorie: für sie ist auf mittlere Sicht das Geschehen auf den Arbeitsmärkten ((s) für die konjunkturelle Entwicklung) bedeutsam.
NeoklassikerVsKeynesianer/NeoklassikVsKeynesianismus: Neoklassische Modelle betrachten ((s) anders als der Keynesianismus, der das Verhalten privater Haushalte betrachtet) den Staat als Hauptverantwortlichen für das Auftreten von Konjunkturzyklen, während sie dem privaten Sektor eine inhärente Stabilität unterstellen. Eine unsystematische Geld- oder Fiskalpolitik führen zu Unsicherheit und Anpassungsreaktionen der Marktteilnehmer, die sich in Konjunkturschwankungen widerspiegeln. (Siehe Hayek „Anmaßung von Wissen“). Siehe Konjunktur/Neue Politische Ökonomie.

1. Stadler, George W., Real business cycles. Journal of Economic Literature 32, (4) 1994, S. 1750– 1783.


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Neoklassiker

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

Send Link
> Gegenargumente gegen Neoklassiker

Autoren A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z  


Begriffe A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z