Philosophie Lexikon der Argumente

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Mause I 412f
Staat/Neue Politische Ökonomie/Public Choice: Folgt man der Neuen Politischen Ökonomie (Frey und Kirchgässner 2002 (1); Mueller 2003 (2); bezogen auf die Umweltpolitik Kollmann und Schneider 2010 (3)), handelt es sich bei dem Staat um keine übergeordnete politische Instanz, die allein auf die Verfolgung von Gemeinwohlinteressen ausgelegt ist. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass der Staat in einem „Gestrüpp von Interessengegensätzen“ (4) verfangen ist.
bleibt. Dabei wird grundsätzlich ein eigennütziges Verhalten der Politiker unterstellt, wobei die jeweiligen (kurzfristigen) Wiederwahlchancen eine zentrale Handlungsrestriktion darstellen. Zugleich wird von sich myopisch verhaltenden Wählern ausgegangen, d. h. diese sind über politische Maßnahmen nur unvollständig informiert und orientieren sich in erster Linie an den für sie unmittelbar erkennbaren kurzfristigen Wirkungen. Siehe Umweltpolitik/Neue Politische Ökonomie.


1. Frey, Bruno S., und Gebhard Kirchgässner. 2002. Demokratische Wirtschaftspolitik, 3. Aufl. München 2002.
2. Mueller, Dennis C.,Public choice III: A revised edition of public choice. Cambridge 2003
3. Kollmann, Andrea, und Friedrich Schneider. 2010. Why does environmental policy in representative democracies tend to be inadequate? A preliminary public choice analysis. CESifo working paper series, Bd. 3223. München: CESifo.
4. Alfred Endress, Umweltökonomie, Stuttgart 2000.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Neue Politische Ökonomie

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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