Philosophie Lexikon der Argumente

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Brocker I 118
Kultur/Spengler: gegen die (historische) Kultur setzt sich die (ewige) Natur durch, denn die aus dem Chaos der Endzeit auftauchenden »Menschen von cäsarischem Schlage« künden – wie er in Anknüpfung an die lebensphilosophischen Grundideen Nietzsches feststellt – von der Wiederkehr der »urwüchsigen Triebe alles Lebens«, und das wiederum bedeutet, dass »die ungebrochne körperliche Kraft […] ihre alte Herrschaft« erneut antreten kann, was Spengler hier auf die knappe Formel bringt: »der Erfolg des Stärksten und der Rest als Beute«.(1)


1. Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte, Bd. 1: Gestalt und Wirklichkeit, Wien/Leipzig 1918; umgestaltete Aufl. München 1923; Bd. 2: Welthistorische Perspektiven, München 1922. Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte. Vollständige Ausgabe in einem Band, München 1963.S. 1102.


Hans-Christof Klaus, Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes (1918/1922) in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Spengler I
Oswald Spengler
Politische Schriften München 1932

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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