Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 505
Demokratietheorie/Sartori: Vor dem Hintergrund der empirischen Einstellungsforschung, die gezeigt hat, dass dass der durchschnittliche Amerikaner die normativen Erwartungen, die die »klassische Theorie der Demokratie« an Bürger stellt, nicht erfüllt und signifikante Teile der Bevölkerung sogar autoritäres Gedankengut vertreten, Hintergrund vertritt der konservative Demokratietheoretiker Sartori nicht nur die damals weithin geteilte Position, dass politische Apathie wünschenswert und mehr Beteiligung potentiell gefährlich für die politische Stabilität sei, sondern darüber hinaus auch das Argument, dass zu anspruchsvolle normative Ideale die Demokratie quasi von innen zerstören. Siehe auch Demokratietheorie/Schumpeter, Demokratietheorie/Pateman.
PatemanVsSartori: das ist eine fatale Argumentationslogik: Die BürgerInnen erfüllen die normativen Erwartungen der klassischen Theorie nicht, und deshalb muss die demokratische Beteiligung auf ein Minimum reduziert werden, um die Demokratie nicht zu gefährden.


Gary S. Schaal, “Carole Pateman, Participation and Democratic Theory” in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Sartori, Giovanni

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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