Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 746
Macht/Geschlechterrollen/Butler: jede Definition von „Frau“ oder „weiblich“ festigt die Machtstrukturen, die der Feminismus doch infrage stellen will. (1) Eine Machtordnung jenseits des Geschlechts ist nicht denkbar, solange Frauen sich selbst als weiblich im Gegensatz zum Männlichen bestimmen.
Problem: wir sind selbst als das eine oder andere Geschlecht zu Subjekten geworden. Auch Verhalten, Denken, Begehren ist eingefärbt und verwoben mit Geschlecht. Wir sind konform oder nichtkonform mit dem, was die Machtverhältnisse als intelligibel zulassen.
Lösung/Butler: der Feminismus muss versuchen, ohne ein Subjekt „Frau“ auszukommen.


1. Judith Butler, Gender Trouble. Feminism and the Subversion of Identity, New York/London 1999 (zuerst 1990); Dt. Judith Butler, Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt/M. 1991, Kap 1.

Christine Hauskeller, “Judith Butler, Das Unbehagen der Geschlechter“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Butler, Judith

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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