Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I
Hobbes/Hegel/HegelVsHobbes/Honneth: Hegel kritisiert Hobbes individualistischen Ansatz einer Gesellschaft, die durch einen Kampf der Individuen gegeneinander ausgeht und den Aspekt eines Kampfes der Individuen um wechselseitige Anerkennung vernachlässige.
Honneth: dabei integriert Hegel jedoch den „negativen, konfliktuösen Charakter“ (1) gesellschaftlichen Zusammenlebens in
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die eigene Perspektive. Gleichzeitig wendet er sich aber in ein kritisches Argument gegen das Selbsterhaltungsparadigma um (Siehe Hegel/Honneth).
Honneth: Hegel argumentiert also mit Hobbes gegen Hobbes, indem er das Motiv des Kampfes übernimmt, es aber mit einer ganz anderen Theorietradition, insbesondere mit der Ankerkennungstheorie von Fichte, verknüpft. (2) Siehe Anerkennung/Honneth, Hegel/Honneth, Intersubjektivität/Hegel.


1. Axel Honneth, Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte, mit einem neuen Nachwort, Frankfurt/M. 2014 (zuerst 1992) S. 27.
2. Ebenda S. 32.

Hans-Jörg Sigwart, „Axel Honneth, Kampf um Anerkennung“, in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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