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Jens B. Asendorpf über Dispositionen – Philosophie Lexikon der Argumente

Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

 
Disposition, Philosophie: die Anlage zu einem bestimmten Verhalten, das zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht eingetreten ist. Problem Aussagen, die Dispositionsausdrücke enthalten, können nicht in ihrem Wahrheitswert bestimmt werden, da das entsprechende Ereignis nicht eingetreten ist. In Klassischer Logik kann sogar geschlossen werden, dass ein Satz, der eine Disposition zuschreibt, trivial wahr ist, solange die entsprechenden Umstände nicht eingetreten sind. Siehe auch Dispositionsausdrücke, Kontrafaktisches Konditional, Gesetzesaussage, Propensitäten.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Corr I 43
Dispositionen/Asendorpf: Zeitlich stabile Verhaltenstendenzen werden in der Psychologie, aber auch in anderen Wissenschaften wie Medizin, Biologie und Physik als Dispositionen bezeichnet. Dispositionen, die die Persönlichkeit einer Person charakterisieren, werden als Persönlichkeitsdispositionen oder Persönlichkeitsmerkmale bezeichnet (Allport 1937(1); Funder 1991(2)). >Persönlichkeitsmerkmale, >Charaktertypen, >Situationen/Psychologische Theorien.


1. Allport, G. W. 1937. Personality: a psychological interpretation. New York: Holt
2. Funder, D. C. 1991. Global traits: a neo-Allportian approach to personality, Psychological Science 2: 31–9

Jens B. Asendorpf, “Personality: Traits and situations”, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge Handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Asendorpf, Jens B.

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009

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