Philosophie Lexikon der Argumente

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Disposition, Philosophie: die Anlage zu einem bestimmten Verhalten, das zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht eingetreten ist. Problem Aussagen, die Dispositionsausdrücke enthalten, können nicht in ihrem Wahrheitswert bestimmt werden, da das entsprechende Ereignis nicht eingetreten ist. In Klassischer Logik kann sogar geschlossen werden, dass ein Satz, der eine Disposition zuschreibt, trivial wahr ist, solange die entsprechenden Umstände nicht eingetreten sind. Siehe auch Dispositionsausdrücke, Kontrafaktisches Konditional, Gesetzesaussage, Propensitäten.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Corr I 59
Dispositionen/Emotionssystem/Emotionen/Psychologische Theorien/Reisenzein: Zusammenfassend scheinen die emotionalen Neigungen in Form von zwei weitgehend unabhängigen (oder leicht negativ korrelierten) Hierarchien von korrelierten Dispositionen strukturiert zu sein, eine für angenehme und die andere für unangenehme Emotionen. Diese Struktur ist mit der Appraisal-Theorie kompatibel. Vgl. Diener, Smith und Fujita 1995(1); Schimmack, Oishi und Diener 2002(2)). Siehe auch >Emotionssystem/Psychologische Theorien, >Emotionen/Reisenzein, Fünf-Faktoren-Modell/Reisenzein.


1. Diener, E., Smith, H. and Fujita, F. 1995. The personality structure of affect, Journal of Personality and Social Psychology 69: 130–41
2. Schimmack, U, Oishi, S. and Diener, E. 2002. Cultural influences on the relation between pleasant emotions and unpleasant emotions: Asian dialectic philosophies or individualism-collectivism?, Cognition and Emotion 16: 705–19


Rainer Reisenzein & Hannelore Weber, “Personality and emotion”, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge Handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Reisenzein, Rainer

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009

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