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Corr I 60
Neurotizismus/Emotion/Fünf-Faktoren-Modell/Persönlichkeitspsychologie/Psychologische Theorien: Der stärkste und offensichtlichste Zusammenhang zwischen den Big Five und den emotionalen Dispositionen besteht beim Neurotizismus. Tatsächlich ist Neurotizismus in erster Linie eine emotionale Disposition: die Neigung, negative Emotionen zu erleben, insbesondere Angst, Wut und Depression. Kein Wunder also, dass starke Korrelationen zwischen Standardmessungen des Neurotizismus und Messungen des dispositionalen negativen Einflusses erzielt wurden, wie z.B. die Merkmalsform der Negative Affect Subskala der PANAS (Positive and Negative Affect Schedule). Die Stabilität dieses Ergebnisses veranlasste Tellegen (1985)(1), zu argumentieren, dass der Neurotizismus in "negative Emotionalität" umbenannt werden sollte, was in der Tat in einem neueren Kapitel über das Fünf-Faktoren-Modell (John und Srivastava 1999)(2) als alternativer Name für Neurotizismus angeboten wird. Vgl. >Extraversion, >Verträglichkeit, >Offenheit, >Gewissenhaftigkeit, >Introversion, >Fünf-Faktoren-Modell.



1. Tellegen, A. 1985. Structures of mood and personality and their relevance to assessing anxiety, with an emphasis on self-report, in A. H. Tuma and J. D. Maser (eds.), Anxiety and the anxiety disorders, pp. 681–706. Hillsdale, NJ: Erlbaum
2. John, O. P. and Srivastava, S. 1999. The Big Five trait taxonomy: history, measurement, and theoretical perspectives, in L. A. Pervin and O. P. John (eds.), Handbook of personality: theory and research, 2nd edn, pp. 102–38. New York: Guilford Press


Rainer Reisenzein & Hannelore Weber, “Personality and emotion”, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge Handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Psychologische Theorien

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009

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