Philosophie Lexikon der Argumente

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Verhalten, Philosophie: Beobachtbare Veränderungen im beschreibbaren Zustand von lebenden Organismen, die von diesen Organismen selbst initiiert sind oder die eine Reaktion auf äußere Reize darstellen, bei denen eine gewisse Wahlmöglichkeit der Reaktion besteht. Flankierende Gedanken gehören nicht zum Verhalten, da sonst eine beliebige Ausweitung des Bezugsrahmens eine Bestimmung des Verhaltens unmöglich machen würde. Siehe auch Behaviorismus, Psychologie, Mentalismus, Naturalismus, Beobachtung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Corr I 349
Verhalten/Eysenck: Gray stand vor zwei großen Problemen: erstens, wie man Gehirnsysteme identifiziert, die für das Verhalten verantwortlich sind, und zweitens, wie man diese Systeme charakterisiert, sobald sie identifiziert wurden. Die Perspektive der individuellen Unterschiede ist ein wichtiger Weg, um die Hauptquellen für Variationen im Verhalten zu identifizieren. Folglich muss es kausale Systeme (d.h. Quellen) geben, die zu beobachteten Variationen im Verhalten führen. Hans Eysencks (1947(1), 1957(2), 1967(3) Ansatz bestand darin, mittels multivariater statistischer Analysen diese Hauptquellen der Variation in Form von Persönlichkeitsdimensionen zu identifizieren.
GrayVsEysenck: >Verhalten/Gray, >Konditionierung/Eysenck, >Konditionierung/Gray.



1. Eysenck, H. J. 1947. Dimensions of personality. London: K. Paul/Trench Trubner
2. Eysenck, H. J. 1957. The dynamics of anxiety and hysteria. New York: Preger
3. Eysenck, H. J. 1967. The biological basis of personality. Springfield, IL: Thomas



Philip J. Corr, „ The Reinforcement Sensitivity Theory of Personality“, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Eysenck, Hans Jürgen

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009

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> Gegenargumente gegen Eysenck

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