Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Corr I 208
Allostase/McEwen/Elovainio/Kivimäki: Zukunft. McEwen (1998(1); McEwen und Stellar 1993(2)) hat die vorherrschenden Bedingungen beschrieben, unter denen die adaptive Funktion beeinträchtigt werden kann und unter denen die möglichen gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Stress auftreten. Vgl. >Stress/Selye, >Stress/Lazarus.
Def Allostase/McEwen: McEwen definiert Allostase als den adaptiven Prozess zur aktiven Aufrechterhaltung der Stabilität durch Veränderung. Allostatische Belastung kann als kumulativer Verschleiß bezeichnet werden, und sie bezieht sich auf die Kosten für den Körper, die durch wiederholte Aktivierung oder unzureichendes Management von Mediatoren der Allostase (z.B. Nebennierenhormone, Immunzytokine und Neurotransmitter) entstehen.
Laut McEwen gibt es vier grundlegende Quellen der allostatischen Belastung:
(1) häufiger Stress;
(2) mangelnde Anpassung an wiederholte ähnliche Stressfaktoren;
(3) Unfähigkeit, allostatische Reaktionen abzuschalten, wenn der Stress beendet ist; und
(4) unzureichende Reaktionen eines allostatischen Systems, die zu einem Ausgleich in anderen Systemen führen (McEwen 1998)(1).


1. McEwen, B. S. 1998. Protective and damaging effects of stress mediators, mediators, New England Journal of Medicine 338: 171–9
2. McEwen, B. S. and Stellar, E. 1993. Stress and the individual: mechanisms leading to disease, Archives of Internal Medicine 153: 2093–101



Marko Elovainio and Mika Kivimäki, “Models of personality and health”, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge Handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
McEwen, Bruce S.

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009

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