Philosophie Lexikon der Argumente

 
Abstrakt: nichtgegenständlich - abstrakter Begriff Ausdruck für etwas Ungegenständliches - Ein Problem ist die Abgrenzung von konkreten Gegenständen und die Verwechslung von abstrakten Gegenständen mit Begriffen, letztlich mit Wörtern.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 497f
Abstraktion/Erklärung/Dennett: Dan Sperber: man darf nicht zu abstrakt intentional vorgehen. Abstrakte Objekte gehen nicht unmittelbar in die Kausalbeziehungen ein.
Bsp die Erregung des Kindes entsteht nicht durch die abstrakte Geschichte von Peterchens Mondfahrt, sondern dadurch, dass es die Worte seiner Mutter versteht.
Dennett: das kein Hindernis für die Wissenschaft, sondern im Gegenteil: sie kann den gordischen Knoten der verworrenen Kausalbeziehungen durchschlagen, indem sie eine abstrakte Formulierung benutzt und alle jene Komplikationen ignoriert. (Intentionaler Standpunkt).
I 498
Bsp Die Erregung des Kindes sollte nicht aus der abstrakten Geschichte erklärt werden, sondern aus dem Verständnis der Worte seiner Mutter.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

> Gegenargumente gegen Dennett

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 19.09.2017