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Abstrakt: nichtgegenständlich - Ein abstrakter Begriff ist ein Ausdruck für etwas Ungegenständliches. Ein Problem ist die Abgrenzung von konkreten Gegenständen und die Verwechslung von abstrakten Gegenständen mit Begriffen, letztlich mit Wörtern.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

W.V.O. Quine über Abstraktheit – Lexikon der Argumente

I 102
Abstrakt/Konkret/Quine: sind von Reizbedeutung unabhängig.
I 212 ff
Abstrakte Termini: sind vorgebliche Namen von Eigenschaften. "Rundheit": "F" / "rund": "a" in "Fa". Diese sollten nicht bedenkenlos, ohne metaphysische Festlegung gebraucht werden. Dadurch werden sie zu unverbindlich. Jeder abstrakte singuläre Term liefert einen abstrakten allgemeinen Term. >Allgemeine Termini/Quine und >singuläre TerminiQuine.
I 219
Nicht alle abstrakten Gegenstände sind Eigenschaften: Bsp Zahlen, Klassen, Funktionen, geometrische Figuren, Ideen, Möglichkeiten. Einige dieser Kategorien kann man aufgeben oder zurückführen. Abstrakte Gegenstände getreulich durch Gebrauch von "-heit" von Konkreten unterscheiden!
I 238
Plural: abstrakter singulärer Term: Bsp "Löwen sterben aus". Disposition: Bsp "frisst Mäuse" (31)
Siehe auch >Allgemeinheit/Quine.
I 286
Intensionale Abstraktion: Bsp "Hund sein", "Das Kuchenbacken", "Das Irren"
I 289
Klassenabstraktion wird zurückgeführt auf singuläre Kennzeichnungen: (iy)(x)(x aus y genau dann, wenn ..x..), statt: x^(..x..). Das geht nicht für intensionale Abstraktion.
Unterschied Klassen/Eigenschaften: Klassen sind identisch, wenn sie die gleichen Elemente haben. Eigenschaften sind noch nicht identisch, wenn sie den gleichen Dingen zukommen.
I 361f
Abstraktion von Relationen, Propositionen und Eigenschaften: sind undurchsichtig (>Planeten-Beispiel).
I 295
Klassenabstraktion: Klassenabstraktion ist durchsichtig. Intensionale Abstraktion ist undurchsichtig.
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V 167
Abstrakter allgemeiner Term: Relativsatz: "Y ist eine Klasse X, derart, dass Fx". Neu: Das sind Klassen von Klassen. Der normale Relativsatz: entspricht dem allgemeinem Term: "y ist ein Ding x derart, dass Fx".
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VII (d) 75
Konkret/Abstrakt/Quine: Beim Zeigen auf ein Quadrat unterstellen wir keine Identität zu anderen. "Quadratischkeit" wird zwar von anderen Objekten geteilt, aber wir brauchen keine Entitäten wie "Attribute" zu unterstellen. Wir zeigen weder auf "Attribute" (als Entität) noch brauchen wir sie bei Referenz auf das Wort "Quadrat". >Attribute/Quine.
VII (d) 77
Abstrakte singuläre Termini/Quine: Abstrakte singuläre Termini sind wie Namen. Philosophisch revolutionär: ist die Setzung abstrakter Entitäten - (ungleich allgemeine Termini).
VII (f) 113
Abstrakte Entitäten/Quine: Klassen und Wahrheitswerte können als abstrakte Entitäten zugelassen werden. Nur sollten Aussagen und Prädikate nicht als Namen solcher und anderer Entitäten angesehen werden, d.h. "p","q"p,"F" usw. sollten keine bindbaren (quantifizierbaren) Variablen sein (>Logik 2. Stufe). Bsp (Ex)(x ist ein Hund . x ist weiß) verpflichtet nicht auf "Hundheit" oder eine Klasse von weißen Dingen als Universalien. Lösung: ist die explizite Form: die Zugehörigkeit zu zwei Klassen: (Ex)(x e y . x e z). Natürlich gibt es aber Namen von abstrakten Entitäten: dies sind singuläre Termini: Bsp "Hundehaftigkeit", "Klasse der weißen Dinge" (als Namen! (s) daraus folgt nicht deren Existenz). >Existenz/Quine.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

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> Gegenargumente gegen Quine

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